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Verhaltenstherapie

Verhaltensstörungen (Untugenden)  beim Pferd (Teil 1)

Stalluntugenden

 

Endlich habe ich mich überwunden zu Reiten. Das Wetter ist nicht gerade einlandend. Nasskalt, nur wenig über 0° C, aber zurzeit ist es trocken. Wie sehen wohl die Pferde auf der Koppel aus? Der Braune geht ja noch. Aber noch bevor das Pferd von der Weide an den Putzplatz gebracht worden ist beginnt heftiger Schneeregen. Die Pferde sind auf dem Rücken klatsch nass. Putzen kann man die nächste Zeit vergessen. Also lassen wir das mit dem Reiten. In zwei Stunden ist es eh wieder dunkel.

Die meisten Reiter haben keine Lust ihre Pferde im Winter in eisigem Wind von den Koppeln zu holen und erst einmal kräftig den Dreck abzuschrubben. 

Die Box ist nur wenige Quadratmeter groß, da ist das Pferd schnell gefangen. Kein Wind, kein Schneeregen und kein Matsch, der das Vergnügen beeinträchtigt. Das Pferd trägt eine Decke, die das Fell vor Schmutz schützt. In fünf Minuten ist das Pferd bereit! Der Mensch hat für Pferde eine Haltungsform gefunden, die seinen Bedürfnissen nach ständiger Verfügbarkeit des Pferdes gerecht wird.

Das Pferd wird dazu nicht nach seiner Meinung gefragt. Was es zu fressen bekommt, ob es in einer Box leben muss und wie es sich bewegen darf bestimmt der Mensch. Das Leben des Pferdes ist vollständig fremdbestimmt. Die meisten Menschen stellen ihre Bedürfnisse vor die des Pferdes.

Eigentlich ist das Pferd ein geselliger Weidegänger, der sich den größten Teil des Tages damit beschäftigt seinen Futterbedarf zu decken. Das Pferd ist ein Tier, dem trockene Kälte nichts ausmacht. Der Mensch aber liebt die Wärme. Die Bedürfnisse von Mensch und Pferd unterscheiden sich gravierend. Sehr viele Pferde werden unter Bedingungen gehalten, die weder Sozialkontakte gestatten noch den Bewegungstrieb und ausreichend Beschäftigung durch Nahrungsaufnahme gewährleisten.

Es ist eigentlich erstaunlich, dass es trotz der massiven Eingriffe des Menschen in das Pferdeleben nicht mehr „gestörte“ Pferde gibt.

Aber nicht alle Pferde ertragen die auf erzwungene Lebensweise ohne Verhaltensstörungen. Um den Stress abzubauen entwickeln sie Verhaltensmuster, die der Mensch als Untugenden bezeichnet.

Das Wort Stalluntugend enthält eine moralische Wertung. Das Pferd tut etwas unmoralisches, etwas schlechtes. Dabei ist es der Mensch der dem Pferd durch die Isolation der Box seine sozialen Kontakte massiv einschränkt. Es ist der Mensch, der dem Pferd durch Bewegungsmangel und Reizarmut die für die psychische Gesundheit notwendigen Beschäftigungen nimmt! Das Pferd tut nichts ungehöriges, es wird durch die vom Menschen aufgezwungene, nicht pferdegerechte Haltung krank. Es zeigt Verhaltensweisen, die ein Pferd unter natürlichen Lebensbedingungen in der freien Wildbahn nicht zeigt. Dazu gehören Stereotypien.

 

Beim Menschen sind Stereotypien verbale Äußerungen oder Bewegungen und Handlungen, die oft über lange Zeit und immer in der gleichen Weise wiederholt oder beibehalten werden; Stereotypien können stark von Außenreizen abhängig sein und in der Form einer auf den eigenen Körper bezogenen Stimulation oder als autoaggressives Verhalten auftreten (Pschyrempel, Klinisches Wörterbuch) Beim Pferd spielen die Automatismen und Verhaltensstörungen die größte Rolle.

 

Unter den Verhaltensstörungen des Pferdes kommt den so genannten Stereotypien die größte Bedeutung zu. Etwa 15% der Gesamtpopulation leidet an solchen Verhaltensstörungen.

Was kann beim Pferd Stereotypien auslösen?

Obwohl Stereotypien ohne erkennbare Funktion ausgeführt werden, wird vermutet, dass sie zur Anpassung an nicht optimale Haltungsformen führen können. Sie dienen möglicherweise dem Abbau von Erregungen.

So konnte gezeigt werden, dass Pferde während des Koppens erniedrigte Herzfrequenzen haben. Die Schmerzwahrnehmung war während des Koppens nicht wie bei Stresssituationen vermindert, sondern erhöht. Dagegen konnte man bei Pferden, bei denen das Koppen verhindert wurde einen Anstieg des Stresshormons Cortisol messen.

Für das Pferd dienen die Stereotypien also dem Erregungsabbau und haben für das Pferd einen positiven Effekt. Sie stellen einen Anpassungsvorgang an nicht tiergerechte Haltungsbedingungen dar.

 

Koppen gehört zu der großen Gruppe der „Stereotypien“, die durch sich identisch wiederholende Verhaltensmuster ohne ersichtlichen Funktionszusammenhang gekennzeichnet sind.

Koppen ist eine Stereotypie, bei der die Pferde durch Herabziehen des Kehlkopfs mit der unteren Halsmuskulatur den Schlundkopf öffnen und Luft in die Speiseröhre einströmen lassen. Dadurch wird der typische „Kopper-Ton“ hörbar.

Die Verhaltensweise entwickelt sich bei jungen Pferden am häufigsten während der ersten 9 Lebensmonate. Koppen tritt bei Pferden, die als Fohlen früh und häufig mit Kraftfutter zugefüttert viel häufiger auf als bei Fohlen, die überhaupt nicht zugefüttert wurden (Paul  McGreevy, Equine Behavior, Verlag Saunders). Man geht davon aus, das die Gefahr um so größer wird, je größer der Anteil von Futter, das nicht ausgiebig gekaut werden muss, an der Gesamtration ist.

 

Auch unter Stresssituationen, wenn etwa ein Pferd aus ganzjähriger Weidehaltung oder Gruppenhaltung wegen einer Krankheit aufgestallt wird oder sogar in die Klinik muss, kann sich Koppen entwickeln.

 

Es gibt Reitställe, die keine Kopper aufnehmen, da man glaubt, dass sich die anderen Pferde die Verhaltensstörung abschauen. Koppen zählte im Pferdhandel bis zur Einführung des neuen Kaurechts zu den Hauptgewährsmängeln. Koppen stellt eine erhebliche Wertminderung des Pferdes dar.

 

Man unterscheidet drei Arten des Koppens. Das Krippensetzten oder Aufsetzkoppen ist die häufigste Art. Dabei werden beim Koppen die Schneidezähne des Oberkiefers auf eine Kante aufgesetzt. Die Zahnkanten werden durch den Vorgang nach einiger Zeit in typischer Weise abgeschliffen. Es entsteht das Koppergebiss.

Beim Freikoppen setzen die Pferde das Gebiss nicht auf.

Durch die sich ständige Wiederholung der Anspannung der unteren Halsmuskulatur wird diese dicker. Dieses dicker werden der Halsmuskulatur (Hypertrophie) wird erst nach längerem Koppen deutlich.

Die dritte Form des Koppens ist das „Luftschneppen“ (Windschnappen). Dabei wird mit oder ohne Kopperton Luft abgeschluckt.  Die Hypertrophie der unteren Halsmuskulatur fehlt beim Luftschlucken.

 

Entgegen der in Reiterkreisen weit verbreiteten Meinung haben Untersuchungen der Universitätsklinik in Zürich ergeben, dass Koppen kein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Golopprennpferde mit Stereotypien waren verglichen  mit normalen Pferden weder weniger leistungsfähiger noch waren sie vermehrt krank.

Therapie

Schon seit Jahrzehnten wird versucht das Koppen durch die Entfernung von Teilen der Muskeln, die zum Koppen notwendig sind zu beseitigen. Die Operation ist jedoch nicht immer erfolgreich. Die älteren Operationsmethoden hinterlassen eine  gut sichtbare Muskeldelle. Bessere kosmetische Resultate erreicht man, indem man nur einen Teil der Koppermuskeln entfernt, bei den verbleibenden aber ein Stück des den Muskel versorgenden Nerven entfernt.

Die ständige Verwendung von Kopperriemen oder Maulkorb um das Aufsetzkoppen zu vermeiden ist aus Tierschutzgründen abzulehnen.

Aber auch die chirurgische Behandlung ist ohne eine Optimierung der Haltung der Haltung abzulehnen.

 

In der Literatur wird beschrieben, dass das Vorkommen von Koppen in manchen Blutlinien einer Rasse sehr viel höher ist als in der untersuchten Gesamtpopulation. Dies deutet auf eine erbliche Disposition dafür hin, dass unter bestimmten Stresssituationen die Pferde mit Koppen beginnen. Nicht das Koppen ist erblich, wohl scheint aber die Veranlagung dafür scheint erblich zu sein.

Dies deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Die drei Nachkommen eines koppenden Quarterhorse Hengstes haben trotz guter Haltung alle nach wenigen Monaten mit dem Koppen angefangen. Die Fohlen sind mit Hafer zugefüttert worden.

Mein eigenes Pferd lebte mit diesem Hengst über ein Jahr lang auf der Weide und in einer großen Laufbox zusammen, ohne dass es sich das Koppen abgeschaut hat. Ich glaube nicht daran, dass Pferde die nicht die Veranlagung tragen, sich das Koppen von anderen Pferden abschauen.  

 

Vermeidung von Koppen

Unter optimalen Haltungsbedingungen kommt Koppen seltener vor als bei Stallhaltung. Fohlen, die im Herdenverband auf der Weide aufwachsen und nur mit Muttermilch und Gras gefüttert werden, entwickeln sich auch bei entsprechender Disposition seltener zu Koppern.  Die bestmögliche Vorbeugung ist beim Koppen von besonderer Bedeutung, da Koppen eine Verhaltensstörungen ist, die residual-reaktiv ist, das heißt, sie bleibt trotz der Beseitigung der Mängel bestehen. Da eine Erblichkeit der Anlagen zum Koppen wahrscheinlich ist, sollte man koppende Hengste und Stuten konsequent aus der Zucht ausschließen. In einer italienischen Studie an Vollblütern wurde gezeigt, dass bei bestimmten Hengstlinien 40% der Nachkommen koppen, während es in der Gesamtpopulation nur 2% waren.Bei der früher vorgeschriebenen staatlichen Körung war jeder Hauptgewährsmangel ein Grund für den Ausschluss von der Zucht.

 

Holzannagen

Oft wird Pferden, die Holz benagen Mineralstoffmangel unterstellt. Es wird sich auch fast immer ein Laborergebnisfinden lassen, das dies belegt. Beim Stallbesitzer sind die Pferde, die seinen Stall  oder die hölzerne Einzäunung des Auslaufs auffressen natürlich nicht beliebt. Oft ist aber Langeweile in Verbindung mit Rohfasermangel die Ursache. Normalerweise verbringen Pferde bis zu 16 Stunden damit Futter aufzunehmen. In der Berliner Studie zu m Boxenlaufen viel auf, dass die meisten Pferde 5 oder 6 kg Heu  pro Tag als Grundfutter erhielten. Wenige Betriebe fütterten 8 kg Heu pro Tag und nur ein einziges Pferd, das einige Pony in der Studie, hatte freien Zugang zu Heu.

Bis auf ein einziges Pferd erhielten alle Pferde (Warmblutpferde) viel zu wenig Rohfaser angeboten. Die Fütterung von konzentriertem Futter wie Hafer macht nur dann Sinn, wenn die Pferde so viel arbeiten müssen, dass ihnen nicht genug Zeit bleibt, die notwendige Energie über Grundfutter aufzunehmen. Seit dem 2. Weltkrieg nahm der Einsatz von Pferden in der Landwirtschaft, im Transportwesen und im Militär drastisch ab. Dagegen nimmt die Zahl von Sport- und Freizeitpferden stetig zu. Während Arbeitspferde eher übernutzt wurden, sind Freizeitpferde heute oft unterfordert und unterbeschäftigt. Bei einer „Nutzungsdauer“ durch den Menschen von weniger als einer Stunde am Tag bleibt dem Pferd mehr  als genug Zeit sein Futter gründlich zu kauen. Das Pferd will bis zu 16 Stunden kauen! Wenn kein Raufutter mehr da ist kaut es eben die Bestandteile des Stalls die am weichsten sind.

 

Rangniedrige Pferde, die aus Mangel an Futterstellen und zu hoher Besatzdichte der Gruppenausläufe nicht ausreichend Futter erhalten fressen aus Frust und Hunger eben den Stall. Auch in der Natur werde bei Nahrungsmangel Bäume und Hecken angenagt. Pferde können einige Bestandteile des Holzes verdauen! 

 

 

Weben

Beim Weben wiegen die Pferde mit gespreizten Vorderbeinen den Körper hin und her.  Dabei kann das Pferd dieses Bewegungsmuster stundenlang ununterbrochen ausführen.  Besonders hochagile, sensible Pferde scheinen bei Bewegungseinschränkung aber auch bei anderen Stresssituationen denen sie nicht entfliehen können wie etwa tierärztlichen Behandlungen mit Weben zu reagieren.

Das stereotype hin und herbewegen des Körpers und damit die abwechselnde Belastung der Vorderbeine wird von Reitern für Gelenkprobleme verantwortlich gemacht. Dies ist jedoch nicht so.

„Aber man muss sich wirklich bewusst machen, dass das Pferd ein Bewegungstier ist, dass sich unter natürlichen Bedingungen den ganzen Tag bewegt. Sicher, es ist eine andere Form der Bewegung (als Weben). Aber generell ist es definitiv so, dass dieses 23 Stunden lang nicht bewegen und dann 1 Stunde gearbeitet werden schädlicher ist als Webbewegungen ( Dirk Lebelt).  „Aber man muss auch einmal darüber nachdenken: was hat das Pferd für eine Bewegungsmöglichkeit in der Box?

Eine Studie von Professor Zeeb belegt, dass die Pferde immer nur im Kreis laufen können, es sind also immer nur Drehbewegungen und nicht das gerade Vorwärtsgehen. Allein die Bewegung in der Box ist nicht normal!“ (Margit H. Zeitler-Feicht)   

 

Boxenlaufen oder Manegebewegung

Die Pferde laufen in der Box stundenlang im Kreis. Als Ursache wird angenommen, dass durch die Boxenhaltung der Bewegungstrieb des Pferdes unterdrückt wird. Das Pferd versucht durch das Boxenlaufen den Bewegungsdrang abzureagieren. Bei einer Studie der Universität Berlin waren die Pferde, die Boxenlaufen zeigten überwiegend in Innenboxen von etwa 10 m2 untergebracht. Freien Zugang zu Paddocks gab es nur in einem Betrieb. Weidegang im Winter war die Ausnahme. Die durchschnittliche Nutzungsdauer (die Zeit, die die Pferde nicht in der Box waren!) betrug im Schnitt weniger als 1 Stunde pro Tag!  

Boxenlaufende Pferd bringen Unruhe in den Stall.

 

Weben und Boxenlaufen sind unerwünschtes Verhalten und haben bessere Heilungsaussichten als residual-reaktive Verhaltensstörungen. Es lässt sich bei fachgerechter Durchführung in der Regel korrigieren. In der Herde auf der Weide tritt Weben nicht auf. Um das gestörte Bewegungsverhalten zu normalisieren ist konsequentes De-Boxing nötig. Auf Deutsch: Raus mit den Pferden auf die Weide, auch wenn sie dreckig werden.

 

Pferde sind ihrem Wesen nach gesellige Tiere. Schon von Geburt an muss man dem Pferd die  Möglichkeit geben mit Artgenossen aufzuwachsen. So lernt es die Regeln, die das Zusammenleben von Herden erst möglich machen. Die Gruppe bietet dem einzelnen Pferd, auch dem schwachen Schutz. „ Auf der Welt leben 60% der vielen Millionen Pferde in Herden. Das entspricht ihrer Natur. Wenn sie einzig darauf aus wären, sich umzubringen gäbe es wahrscheinlich kaum noch Pferde. Andererseits stimmt es. Dass die wiedernatürliche Haltung in der Reihen-Einzelbox das Herdentier Pferd krank macht, seinem Umgangston entfremdet, Hysterie entwickelt, Aggressionen aufbaut, Aggressionen aufbaut, das Zustandekommen von Agressionen verhindert“ (Ursula Bruns).

Deshalb muss bei einer tiergerechten Pferdehaltung auf die Bedürfnisse des Pferdes eingegangen werden. Wassser und Rauhfutter (Gras, Heu, Silage) muss rund um die Uhr zur Verfügung stehen, Konzentriertes (Getreide) Futter, falls dies überhaupt notwendig ist sollte in möglichst vielen kleinen Portionen angeboten werden. Die Pferde müssen freie Kontakte zu Artgenossen haben. Frei Bewegung muss möglich sein. Das Pferd muss selbst entscheiden können, ob es sich der Witterung aussetzt oder den Schutz des Stallbereichs aufsucht. Ganzjährige Weidehaltung wäre das Ideale. Gruppenhaltung mit ausreichend großen, befestigten Ausläufen ist eine akzeptable Alternative.

In einem Nachbarort hat ein Pferdebetrieb nach Rücksprache mit den Einstellern auf Gruppenhaltung umgestellt. Ein großer Auslauf wurde wetterfest gemacht. Die Fütterung von “Kraftfutter wurde durch Mikrochips gesteuert auf viele kleine Portionen verteilt. Das ganze wurde mit viel Geld zu einer modernen Anlage für Gruppenhaltung umgebaut. Der LAG war die Anlage 4 Sterne wert.

Aber die Einsteller haben den Betrieb fluchtartig verlassen. Sie fanden es gar nicht gut, dass sie ihre Pferde zwischen den anderen herausholen mussten. Bei der Herstellung der Rangordnung gab es auch die ein oder andere Schramme. Und unmöglich war, dass die blöden Pferde bei Regen nicht unter Dach standen sondern sich nass regnen ließen. Als bei schlechtem Wetter war nichts mit schnell mal reiten gehen! So wären wir wieder am Anfang.

Wie auch bei den in denn weiteren Folgen behandelten Verhaltensstörungen gelingt eine erfolgreiche Therapie nur, wenn die Ursachen beseitigt werden. Dazu muss man das Problem an der richtigen Seite des Führstricks anpacken: beim Menschen!

  

 

 

 

Verhaltensstörungen Funktionskreis Fressverhalten

  • Koppen
  • Zungenspiel
  • Stereotypes Belecken von Gegenständen
  • Barrenwetzen und Gitterbeißen
  • Benagen von Holz

 

Verhaltensstörungen Funktionskreis

  • Weben
  • Boxenlaufen
  • Laufstereotypen auf Paddock und Koppeln
  • Exzessives Scharren
  • Stereotypes Schlagen gegen Boxenwände

 

Literatur:

  1. Paul McGreevy, Equine Behavior, Saunders, 2004
  2. Dr. Arno Lindner, Grabner, Lebelt, Zeitler-Feicht, Verhaltensstörungen beim Pferd, Arbeitsgruppe Pferd, Band 12
  3. Pferdehaltung in Gruppen, FN-Verlag, 1989
  4. Dietz, Huskamp, Handbuch Pferdepraxis

 

 

Bildtexte:

Digitalbild Kopper-Gebiss undKopper-Gebiss von der Seite

Das ständige Aufsetzen der Zahme führt zu den typischen Veränderungen an den Schneidezähnen.

 

Digitalbild Fohlen

Auch Warmbluter überleben die Geburt auf der Koppel. Den Pferden steht ständig Grassilage zur Verfügung.

 

Digitalbild Reitpferde

Ein befestigter Auslauf, der zur Weide hin abgesperrt werden kann und eine Panel-Box im Unterstand ermöglichen auch bei Weidehaltung, dass Pferde nach dem Reiten versorgt werden können

 

Digitalbild Haltung

Ein frei zugänglicher Auslauf vor der Box ersetzt kann die Weide nicht ersetzen. Trotzdem ist diese Form der Haltung viel besser als die reine Boxenhaltung.

 

Digitalbild Jack

Vor allem sensible und hochagile Pferde neigen bei Boxenhaltung zum Weben